Die elektronische Patientenakte ePA ist eine neue Entwicklung, die für alle gesetzlich Krankenversicherten ein interessantes Thema ist. Hier gibt es aber auch noch viele Unsicherheiten. Aus diesem Grund hatte der Kalletaler Seniorenbeirat in Kooperation mit der VHS-Detmold-Lemgo Frau Brigitte Dörhöfer, Leiterin der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Detmold eingeladen.

Der Vortrag von Frau Dörhöfer machte deutlich, dass es noch viele offenen Fragen zur elektronischen Patientenakte gibt. Auch wenn allen gesetzlichen Krankenkassen ab April 2025 eine solche Akte zur Verfügung gestellt worden ist, muss diese ja von den Ärzten auch mit Inhalten gefüllt werden. Zumeist werden, wenn überhaupt, nur die aktuellen Befunde eingegeben. Die medizinische Vorgeschichte der Patientinnen u Patienten fehlt aber, wie im Vortrag zu erfahren war.

Die KI äußert sich wie folgt zu dem Thema: Die elektronische Patientenakte (ePA) ist ein digitaler Speicher für Gesundheitsdaten, der ab dem 15. Januar 2025 schrittweise für alle gesetzlich Versicherten in Deutschland als „Opt-out“-Lösung (automatisch, außer bei Widerspruch) eingeführt wurde. Sie bündelt Befunde, Arztbriefe, Medikationspläne und Impfpässe sicher in einer App, um Behandlungen zu verbessern und Doppeluntersuchungen zu vermeiden. Jeder Versicherte bekommt die ePA automatisch. Wer sie nicht möchte, muss aktiv widersprechen. Versicherte entscheiden selbst, welche Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen oder Apotheker:innen auf welche Dokumente für wie lange zugreifen dürfen. Der Zugriff erfolgt über ein Smartphone oder Tablet.

Frau Dörhöfers Vortrag zeigte, dass es zu diesem Thema noch viele Unklarheiten gibt. Zum Schluss bedankte sich der Seniorenbeirat mit einem kleinen Präsent bei der Referentin.

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